Gesunder Schlaf – Warum er so wichtig ist

Gesunder Schlaf - Warum er so wichtig ist

Gesunder Schlaf – Warum er so wichtig ist

Jeder von uns kennt es – nach einer unruhigen und schlaflosen Nacht fühlen wir uns kaputt, ausgelaugt und erschöpft. Schlaf ist lebensnotwendig, wir verbringen ca. ein Drittel unseres Lebens schlafend. Wir brauchen ihn zur Entspannung und Erholung und damit unsere Körperfunktionen dauerhaft erhalten bleiben. Das Immunsystem wird aktiviert, Stoffwechselprodukte und schadhafte Zellen werden abgebaut, Giftstoffe werden ausgeleitet und Muskeln werden regeneriert. Wunden können heilen, Haut und Haare wachsen nach, die Psyche erholt sich. Wir schlafen also, um gesund zu bleiben.

 

Wann spricht man von gutem Schlaf?

Doch woran erkennt man eigentlich, dass man gut schläft? Verschiedene Schlafstudien haben drei Kategorien analysiert, an welchen Sie guten Schlaf erkennen:

  • Sie schlafen innerhalb von 30 min oder schneller ein
  • Nachts wachen Sie nicht öfter als einmal auf
  • Sollten Sie doch nachts aufwachen, schlafen Sie innerhalb von 20 min wieder ein

Grundsätzlich ist es aber natürlich ausschlaggebend, ob Sie sich am Morgen erholt und ausgeruht fühlen. Sie selbst können am besten einschätzen, ob Sie einen guten Schlaf haben.

 

Was passiert in unserem Körper, während wir schlafen?

Früher dachten wir, der Schlaf sei ein todesähnlicher Zustand. Seit wir das EEG kennen, wissen wir, dass der Schlaf ganz im Gegenteil ein sehr aktiver Zustand ist. Verschiedene Hirnareale sind genauso aktiv wie im Wachzustand, Immun- und Hormonsystem laufen auf Hochtouren. Ein Schlafender kann seine Umwelt wahrnehmen und je nach Priorität sogar darauf eingehen. Außerdem sind verschiedene Botenstoffe und biochemische Substanzen an der Einleitung und Aufrechterhaltung des Schlafs beteiligt. Bevor wir einschlafen, schüttet unser Körper das Schlafhormon Melatonin aus, Körpertemperatur und Blutdruck sinken, Atmung und Puls verlangsamen sich.

 

Ursachen von Schlafstörungen

Grundsätzlich spricht man von Schlafstörungen, wenn sie drei Mal pro Woche über einen Zeitraum von mehr als einen Monat auftreten. Schlafstörungen können sowohl psychischen als auch physischen Ursprungs sein. Oftmals spielen körperliche Erkrankungen wie Diabetes, Asthma oder eine Schilddrüsenfehlfunktion eine Rolle. Außerdem können psychische Faktoren wie Angststörungen und Depressionen ausschlaggebend sein. Auch nächtliches Grübeln kann uns oft vom Schlafen abhalten.

 

Wie wirken sich Schlafstörungen auf unseren Körper aus?

Jeder braucht eine andere Menge an Schlaf, die meisten Menschen schlafen zwischen 7 und 8 Stunden pro Nacht. Schon das regelmäßige Fehlen von einer halben Stunde Schlaf pro Nacht wirkt sich in einem enormen Schlafdefizit aus. Folgen davon sind beispielsweise Kopfschmerzen, Unwohlsein, Ungeduld und Aggression. Wenn wir über Wochen oder Monate hinweg schlecht schlafen, steigt außerdem das Risiko für Erkrankungen wie Infekte oder Herz-Rhythmus-Störungen. Auch Übergewicht, Depressionen oder Angstzustände können eine Folge sein. Nehmen die Schlafstörungen ein solches Ausmaß an, sollte ein Arzt ausgesucht werden.

 

Tipps für besseren Schlaf

Oft lassen sich Schlafstörungen durch diese 5 einfachen Tipps beheben:

  • Richtige Umgebung

Es wirkt sich positiv auf die Schlafqualität aus, wenn Sie in einem dunklen, kalten Raum schlafen. Die ideale Schlaftemperatur liegt bei 17-19 Grad. Für ausreichende Dunkelheit kann eine Schlafbrille sorgen.

  • Verzicht auf blaues Licht

Achten Sie darauf, abends nicht mehr ins Smartphone oder in den Fernseher zu sehen. Das blaue Licht stört sowohl die Schlafqualität als auch die Melatoninproduktion. Lesen sie stattdessen ein Buch bei warmem Licht.

  • Schlafrituale

Entwickeln Sie ein Schlafritual. Der Körper wird sich daran gewöhnen und direkt bei Beginn des Rituals signalisieren, dass es Zeit wird, einzuschlafen.

  • Verzicht auf Nikotin und Alkohol

Alkohol und Nikotin wirken aufputschen und stören damit den Schlaf.

  • Sport

Treiben Sie tagsüber Sport. Körperliche Aktivität ist förderlich für guten Schlaf. Achten Sie jedoch darauf, sich nicht zu kurz vor dem Zubettgehen noch übermäßig anzustrengen.

  • Pflanzliche Einschlafhilfen

Pflanzliche Tropfen wie Baldrian oder Lavendelduft wirken beruhigend und können das Einschlafen unterstützen

  • Zelltraining

Auch Zelltraining mit Cellgym kann sich sehr vorteilhaft auf die Schlafqualität auswirken, da das Training sehr entspannend ist und sowohl das Einschlafen als auch das Durchschlafen unterstützt. Was genau Zelltraining bzw. IHHT ist, lesen Sie hier.

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